Die Fürsprecher der Lobau.


Mit Anton Klein hatten wir einen Kämpfer für die Lobau der sich schon früh für das Naturjuwel des Auengebietes der Donau, das sich am linken Donauufer zwischen Wien und der Mündung der March (Grenze zur Slowakei) erstreckt, stark machte und sich für kompromislosen Erhalt einsetzte.

Das von ihm initiierte Lobaumuseum wurde 1975 eröffnet, nachdem die Stadt Wien ihm das sogenannte Adjunkten-Schlössl in der Oberen Lobau dafür zur Verfügung gestellt hatte. Leider musste es 2009 wieder geschlossen werden, die Räumlichkeiten waren renovierungsbedürftig und Anton Klein war ein rebellischer Geist dem die Stadt Wien den Pachtvertrag für das Lobaumuseum nicht weiter verlängern wollte.
2013 ist Anton Klein verstorben.

 
 
 


2017 wurde das Lobaumuseum in Form einer Home Page aber virtuell wiederbelebt. Dafür zeichnet vor allem Robert Eichert verantwortlich, der sich der Wissensvermittlung rund um das Thema Lobau, als alter „Lobauindianer” verpflichtet sieht.
Im Bezug auf die umstrittenen Lobau-Bauvorhaben sei hier auch auf die Geschichte der Lobau-Autobahn S 1, als Radiosendung von Robert Eichert hingewiesen.

Die Präsentation seines nun erschienen Buches bildet den nun vorläufigen Höhepunkt.

 
 

 

     

Die Lobau hat nicht nur zu Napoleon sondern auch zum Nationalsozialismus einen geschichtlichen Bezug.

Die Diplomarbeit des Florian Rabenstein gibt dazu einen umfassenden Einblick.

Und ein Filmdokument aus dieser Zeit vermittelt Eindrücke.