Es mangelt nicht an Ideen und da kann auch schon mal improvisiert werden!

Von Wolfgang Pollak stammt diese Überlegung zu einer neuen Stadtstraßen Variante.
Seine alternative Stadtstraße Nord verbindet die Groß Enzersdorfer Straße mit der S2. Somit werden die bestehenden alten Ortskerne besser geschützt und die neuen in weit besserer Art und Weise erschlossen, als die überdimensionierte Stadtstraßen-Autobahn von Bürgermeister Ludwig und seinen Auftraggebern es je könnte. 

   

LEGENDE zum Übersichtsplan S2-Stadtstraße-Stadterweiterung in der Donaustadt

Der Vorschlag zur Stadtstraße Nord - ohne Untertunnelung - ersetzt auf logische Weise die bisher geplante Stadtstraße mit 2 Tunnels mit mehr als 1 km Länge. (Übrigens: die U2 Verlängerung kam auch durch Bürgervorschlag 1992 zustande!!)

Vorteile der Stadtstraße Nord gegenüber dem derzeitigen O-W-Plan:

  • Bietet für alle Stadterweiterungsgebiete noch einfache und direkte Anbindung an hochwertiges IV-Netz.

  • Umfährt Aspern. Stadlau, Breitenlee und Süßenbrunn.

  • Führt durch derzeit kaum besiedeltes Gebiet. Prinzip der geringeren Anzahl wie im Flugverkehr
    (Zukünftige Belastung durch IV kann von vornherein bei Neubauten berücksichtigt werden).

  • Kein Tunnel notwendig. Bestehende Ortsstraßen müssen nicht erweitert werden.

  • Kreuzungsfrei durch Einmündungen und Abfahrten.

  • Entspricht dem angesagten Willen der Gemeinde Wien, die Benützung des ÖV vor die Benützung des Autos zu stellen (Wege zum ÖV weniger weit, als zum Auto).

  • Fängt den Verkehr der Breitenleerstraße ab (z.B. Schotter-LKW, Pendler aus dem Marchfeld u. SK.

  • Tieflage in der Seestadt mit direkten Anbindungen.

  • Splittet den Verkehr durch Stadlau, Hirschstetten, Breitenlee, Lobauvorland und Aspern auf der Groß Enzersdorfer Straße und den neuen Stadterweiterungsgebieten (50.000 neue Einwohner + Seestadt 27.000EW auch durch Einsatz moderner progressiver Verkehrsleitung).

  • Vermutlich genügt eine Fahrbahn/Richtung vorstellbar bei Bedarf eine dritte Fahrspur mit
    Verkehrsleitung Überkopf, wechselnd je nach Richtung des aktuellen Verkehrsaufkommens.

  • Wesentlich geringere Kosten bei etwa gleicher Straßenlänge. Keine tiefen Grabungen durch
    Einhausung.