30.01.2024

Heute wurde die Hoffnung auf die finale Verhandlung der S8 West (Marchfeldschnellstrasse) entäuscht.

Die ASFINAG erwirkte eine Vertagung der Entscheidung, indem sie das Projekt zwecks Zeitgewinn aufsplittete. Eine demnächst veränderte politischen Landschaft (NR-Wahl) dürfte als Kalkül dafür ausschlaggebend gewesen sein.

Umweltfreundliche und klimaverträgliche Verkehrsalternativen bleiben nach wie vor unbeachtet! Wir bleiben dran.

 

 
 

 

 02.10.2023 war wiederum Demo beim Bundesverwaltungsgericht Erdbergstrasse 192.
Der Dauerläufer zu den Bauvorhaben in der Donaustadt, bei dem das Gericht noch ausständige Bescheide behandeln muss und die Bevölkerung sich nicht geschlagen geben will, weil letztlich zu viel auf dem Spiele steht.

 
 



24.04.2023 –
am Bundesverwaltungsgericht in Wien die morgendliche Protestveranstaltung gegen die LobauTunnel-Autobahn.

  Es gehe um die Wasserversorgung, den Schutz des Grundwassers und des Nationalparks Donauauen.
Das nun laufende Wasserrechtsverfahren ist mit entscheidend für die Umweltverträglichkeit der S1, für die die meisten Bewilligungen noch fehlen.
Wann kommt die einfache Mehrheit in Nationalrat um den Wahnsinn endgültig zu stoppen?
   

 03.03.2023 – Klimastreik in Wien.Die dystopische Prognose der Erderwärmung lässt immer weniger Menschen kalt. Klimaziele werden nach wie vor blockiert und ein neues Klimaschutzgesetz will nicht gelingen.


Dem Aufruf zum globalen Klimastreik am 3. März 2023 ist auch das Lobau Forum gefolgt, einige Bilder davon:
 
 
01.12.2022 – Der Gewinner des Energy Globe Awards von 2021, gibt Preis zurück!
   

Beim Eröffnungsinterview von Ex-Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl stürmten plötzlich zwei Frauen mit einem „WKO=Greenwashing”-Transparent und Norbert Mayr, der Preisträger vom letzten Jahr auf die Bühne.
Er bekam seine Auszeichnung für ein nachhaltiges Wohnprojekt und gab nun die Urkunde wieder zurück. „Ich gebe es ihnen zurück, weil ich sehr unzufrieden bin mit der Wirtschaftskammer”, sagte der Architekt in Richtung Leitl. Er fühle sich von der WKO benutzt, diese würde Greenwashing betreiben und keine nachhaltigen, geeigneten Maßnahmen gegen die Klimakatastrophe setzen.
Der Aktionismus fand wenig Anerkennung bei der Moderatorin weil abermals die Wirtschaftskammer erneut mit Klimaaktivisten konfrontiert wurde. Erst letzte Woche war das Mahrer-Event „Wärmewende made in Austria” gestört worden!

 

22.09.2022 – Mit einer Teilnahme bei der Begehung der Superlinie S80 unterstütze das Lobau Forum gerne den Westen von Wien.

 
19.09.2022 – Auf rechtlicher Ebene gegen Straßenbau – eine Anzeige wegen Gemeingefährdung. 06.09.2022 – LobauBleibt verhindert den ÖBB-Gleisabbau für Stadtautobahn mit einer Blockade.

Wien, am 6. September - Nach dem Abzug aus dem Protestcamp Anfanggasse protestieren rund 40 Aktivist:innen der LobauBleibt-Bewegung erneut gegen den Bau der Stadtautobahn. Auf der Strecke zwischen Bahnhof Hirschstetten und Hausfeldstraße U2 wurde der Abbau von Zuggleisen für den Autobahnbau seit den frühen Morgenstunden gestoppt.

„Die Energiepreise gehen durch die Decke und Ludwig will die Donaustadt mit einer weiteren Autobahn an den fossilen Autoverkehr fesseln. Wer kann sich das noch leisten? Mitten in der Energiekrise brauchen wir den Aus- statt den Abbau von leistbaren Öffis!” so Lucia Steinwender, Sprecherin von LobauBleibt.

„Erst gestern haben wir unser Camp geräumt, heute sind wir schon wieder da. Wir werden so lange Sand im Getriebe sein bis die Zerstörung unserer Lebensgrundlagen endlich aufhört.” so Anna Kontriner von LobauBleibt.

„Die Energiekrise und steigende Spritpreise zeigen deutlich wie rückschrittlich das Millionengrab um die Stadtautobahn ist und wie essentiell öffentliche Verkehrsmittel sind. Durch die Teuerung wird für viele Menschen das Autofahren unbezahlbar. Im Vergleich zur Stadt Wien sind Salzburg und Co in der Reaktion auf diese Krisen auf der Überholspur.” so Anna Kontriner, Sprecherin von LobauBleibt abschließend. Im gesamten Bundesland Salzburg konnten alle Menschen am Benzin FreiTag gratis die Öffis nutzen.

Über den Sommer fiel die U2 wegen der Arbeiten für die Stadtautobahn aus, nun folgt die Bahnlinie mit einer dreiwöchigen Sperre. Auf dieser Strecke verkehren die Schnellbahn S-80 sowie die REX-Züge zwischen Wien Hauptbahnhof und Bratislava und Regionalzüge zwischen Wien Hauptbahnhof und Marchegg. Fotos von der Blockade  

Am 22.08.2022, gab es auf der Mariahilfer Str. 26 / Stiftgasse 1 ein Infotisch,

wo auch auf die laufende Ausstellung von „Lobau Bleibt” im Amerlinghaus verwiesen wurde. Zu der auch an diesem Tag stattgefundenen Vernisage, der Podcast zum nachhören!

   

 

Am 12.07.2022 veranstaltete das Lobau Forum einen Infotisch am Kagraner Platz bei der U1 Station

   
 
 
Am 23.06.2022 wurde im Westen von Wien auch mobilisiert.
Weitere Informationen zur „ATTRAKTIVIERUNG DER VERBINDUNGSBAHN”
 
 
28.05.2022 eine Glanzleistung in Sachen Demokratie!  SPÖ Parteitag und Demo dazu:
 

Die Stadt Wien und die Wiener Wirtschaftskammer bekämpfen die Absage des Lobautunnels und wollen
exponentielles Wachstum, auf Teufel komm raus – inklusive der Autobahn „Stadtstraße”.

Was wir wollen: Eine Stadt der kurzen Wege, eine Mobilität mit vorwiegend öffentlichem
Verkehr, zu Fuß und mit dem Rad; den Erhalt von unversiegelten Landschaften und ein Einhalten
der Klimaziele zu denen wir uns verpflichtet haben.

All das ist gefährdet, weil die Entscheider gegen die Interessen der Menschen,
und für die Interessen der Bauindustrie und Großkonzerne agieren.

„Stadtstraße” und der Lobautunnel stehen für einen Lebensstil, der
Ungleichheit, Klimazerstörung und den Machterhalt einer Elite befördert.

Am 28. Mai 2022 wurde uns von der SPÖ mit ihrem Parteitag ein Sittenbild der ganz besonderen Art präsentiert.
Schon im Vorfeld ihrer Tagung veranlasste sie eine Umleitung der Demonstration die sich gegen die „Stadtstraße” richtet und die bei ihrem Tagungsort enden sollte. Und zwar in dem sie ihrer Seite eine Scheinversammlung bei der Landespolizeidirektion Wien angemeldet hatte und so die Störung ihrer Delegierten verhindern konnte.
Trotz alledem aber waren noch Polizei und Sperrgitter vor der Messehalle in der Leopoldstadt als Sicherung vorhanden.

Im inneren Tagungsbereich fehlten allerdings solche Sicherungen und somit kam es zu einem Eklat wo Wissenschaftler und Vertreter der kritischen Zivilgesellschaft aufs unflätigste beschimpft und herunter gemacht wurden. Das sichtliche Amü­se­ment des Bürgermeisters und seiner Entourage machte deutlich, das solch vulgäre Ausritte des Donaustädter Bezirksvorsteher durchaus willkommen waren und dass die Bedenken von jungen Geoss:innen der Parteilinie unter zuordnen sind.

Sogar dem Florian Klenk war das zu viel. Im ordoliberalen Falter bemüssigte er sich zu einer Ermahnung der Wiener SPÖ, wobei auch er das Lügen Narrativ „günstige Wohnungen durch die Stadtstraße” verwendet und der Stadträtin Ulli Sima offensive Kommunikation zuschreibt.

 

Bertolt Brecht: „Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht!”

Wenn Vernunft mit einseitigen Interessen in Konflikt gerät, dann wird die Judikatur bemüht. Es ist ein Zeitphänomen, Lösungen nur mehr über gerichtliche Entscheide herbeiführen zu wollen. Inzwischen werden da einmal Fakten geschaffen, was liegt das pickt!

Die damit einhergehenden Veränderungen sind einfach in Kauf zu nehmen, die Anreiner haben sich damit abzufinden.

 

Am 19.2.2022 in der Quadenstraße gegenüber den Blumengärten. Eine Baumbesetzung von Aktivist:innen; und die Polizei ist mit Hundestaffel vor Ort.

 
 

 

 

Der ORF beweist sich wiederum mit unabhängiger Berichterstattung. Subtil der platzierte Link am Ende des pdf – bitte darauf klicken!!!

Etwas später wurde der Bericht modifiziert, und der Stadtstraßen Link entfernt.

 

Am 18.2.2022 diesmal beim Bundesverwaltungsgericht Erdbergstrasse 192. Wo nochmals die Stadtautobahn „Stadtstrasse Aspern” im Rahmen des UVP Änderungsverfahrens verhandelt wurde.

   
 
 
 Nach der Gewaltaktion vom 1. Februar 2022 formiert sich Widerstand wie gewohnt aber zukünftig auch in abgeänderten Form.
   

Um dem Ärger und der Wut wegen den umgeschnittenen Bäumen die der unnötigen „Stadtsraße” weichen mussten erfolgte ein friedlicher Trauermarsch.